Kaufvertrag über vier Baufelder auf „Kubaai“-Grundstück

Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (Kubaai): Blick auf die neue Podiumsbrücke, den ehemaligen Staubturm (links) und das Textilwerk. Foto: kubaai.de

Bocholt (pid/aw). Im Bocholter Rathaus gibt es allen Grund zur Freude: Die Stadt Bocholt und der Projektentwickler LIST Develop Residential haben den Grundstückskaufvertrag für vier Baufelder auf dem Gelände des ehemaligen Textilbetriebs Ibena geschlossen. Das Areal gehört zum Projekt Kubaai (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße), auf dessen Teilstück Ibena LIST Develop Residential den „Ibena Green Campus“ plant. Der Stadtrat hat den Abschluss des Kaufvertrages beschlossen.

„Wir freuen uns, dass mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages ein nächster wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht ist“, erklären Alexander Micheel und Raoul P. Schmid, Geschäftsführer von LIST Develop Residential. „Jetzt, mit der Unterschrift, können wir uns voll und ganz auf die Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts konzentrieren und die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt weiter intensivieren.“

Bocholts Stadtbaurat Daniel Zöhler ergänzt: „Ich freue mich, dass das Angebot von LIST Develop Residential und das hervorragende Quartierskonzept mit den Entwürfen von greeen! architects die Politik überzeugen konnten. Die Rückmeldung aus der Bevölkerung ist sehr positiv, wir freuen uns jetzt alle auf die Umsetzung des Konzeptes und das schöne Quartier direkt an der Aa.“

3D-Ansicht beim Brückenfestival

Die Ende November letzten Jahres vorgestellten Pläne von LIST Develop Residential und greeen! architects für den 14.500 Quadratmeter großen Campus setzen den Fokus auf Lebendigkeit, Urbanität, Gemeinschaft sowie eine hohe und ökologisch geprägte Aufenthaltsqualität. Aus architektonischer Sicht soll die historische Identität des ehemals industriell genutzten Areals in einem modernen und nachhaltigen Konzept aufgegriffen werden. Die Nutzung „urbanes Wohnen“ wird den weit überwiegenden Teil der Gesamtfläche ausmachen – unter anderem sind Mehrfamilien-Wohngebäude, betreutes Wohnen und eine Tagespflegeeinrichtung sowie Mikrowohnen vorgesehen.

Auf dem Brückenfestival am 1. Mai erhalten Interessierte erstmalig die Gelegenheit, sich ein 3D-Modell mit Panorama-Ansicht der aktuellen Pläne für das Quartier auf ihrem Smartphone anzusehen. Wer von der Sky-Lounge bzw. dem TextilWerk aus Richtung Kubaai-Podiumsbrücke geht, wird einen Info-Point zum Projekt kurz vor der Brücke finden. Dort erfahren Besucher des Festivals unter anderem, wie sie sich die virtuelle Darstellung ansehen können.

Kubaai-Video auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=SPwpPcDv3jI

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here