Karbys Dorfkirche wird gefördert

Karby (dsd/aw). Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt mit 30.000 Euro die Arbeiten am Dachstuhl der evangelisch-lutherischen Kirche in Karby (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Der Name Karby kommt aus dem Dänischen und bedeutet Kirchendorf. Der Ort ist um die Kirche herum entstanden. Das backsteinerne gotische Kirchlein stammt wohl noch aus dem späten 13. Jahrhundert. An das lange Schiff schließt sich ein längsrechteckiger Kastenchor an. Im Westen steht ein gotischer, rechteckiger, gewölbter Turm mit Satteldach und blendengezierten Giebeln. Angefügt hat man später eine spätgotische Sakristei, deren Farbziegel wechseln, und ein barocker Gruftbau an der Südseite, der jetzt als Leichenhalle dient.

Im Innern wurden Schiff und Chor nachträglich mit spätgotischen Kreuzrippengewölben verziert. In Sakristei und Turmhalle befinden sich je ein Kreuzrippengewölbe. Die Chorgewölbe und das westliche Schiffsgewölbe sind sparsam spätgotisch ausgemalt. Das Turmgewölbe weist eine andere spätgotische Dekoration auf. Ansonsten geht die Bemalung auf das Jahr 1937 zurück. Die Glasfenster stammen aus dem Jahr 1935.

Zu beheben sind Risse und offene Fugen im Umfassungsmauerwerk, Rostfraß an den Mauerankern, brüchige Kittfugen an der Fenster-Bleiverglasung sowie Fäuleschäden im Dachstuhl und verschmutzte Anstriche.

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