IBUg 2017 in alter Fleischmaschinenfabrik in Chemnitz

IBUg 2016 - Kreative Phase. Foto: Patrick Richter

Chemnitz (aw). Das zwölfte Graffiti-Festival IBUg (Industrie-Brachen-Umgestaltung) findet in diesem Jahr erstmalig in Chemnitz statt. Die ehemalige Spezialmaschinenfabrik SPEMAFA dient in diesem Jahr als Veranstaltungsort. Der einstige VEB steht seit 1993 leer. 100 interationale Künstler werden diesen Ort wieder mit Leben füllen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Veranstalter, der Graffiti-Künstler Tasso, besichtigte jetzt zum ersten Mal die alte Fabrik. Auf ihn und sein Team kommt eine Menge Arbeit zu, alles was stört, muss beseitigt werden. Denn im August kommen die Künstler und gestalten das Areal, dass als Fleischmaschinenfabrik der Gebrüder Unger gegründet wurde, in einer Woche mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia.

Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend an zwei Festivalwochenenden – vom 25. bis 27. August und vom 1. bis 3. September – zu sehen und zu erleben. Dazu gibt es jeweils ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Partys.

Die IBUg will mit zeitgenössischer, urbaner Kunst das Verlassene zu neuem Leben erwecken und so an das Vergessene erinnern. Mit dem Fokus auf den Zeugen und Überresten sächsischer Industriekultur wird dabei die Verbindung zu Geschichte, Kultur und Architektur aufgezeigt. Den krönenden Abschluss bildet ein Festival mit Musik, Film, Design und Kunst, welches das Lebensgefühl der ibug weiterträgt und damit einer breiten Masse als Inspiration für die Entwicklung ihrer Region dienen soll.

Mehr Informationen unter www.ibug-art.de

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