Hotel Claus – Schulzsches Schanklokal Grüna

Das ehemalige Hotel Claus wurde 1861 erstmalig als Schulzsches Schanklokal erwähnt. Oswald Claus übernahm 1891-97 das Objekt, baute es bis 1901 aus. Ein Jahr zuvor wurde es eingeweiht. Mit seinen 650 Quadratmetern verfügte das Hotel über den größten Festsaal in in Grüna und Umgebung. Ebenfalls im Jahr 1901 übernahm Oskar Leichsenring das gesamte Objekt und eröffnete im Nebengebäude eine Fleischerei. In den Jahren 1945 bis 1951 diente der großzügige Saal als Ersatzspielstätte für das Chemnitzer Opernhaus. 1955 eröffnete die Gaststätte des Eigentümers Brendel. Bis 1953 wurden im Saal Tanzveranstaltungen mit Großkapellen durchgeführt.

1974 erfolgte der Umbau zur HO-Verkaufsstelle, 1990 wurde der Saal zu einem Großhandelslager für Kurzwaren umfunktioniert. 1991 löste man das Gewerbe auf.

Quelle: Infotafel, privat

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Dokument erstellt am 13.06.2017
Letzte Änderung am 13.06.2017

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.