Höhere Fliegertechnische Schule

Die Fliegertechnische Schule (FTS) der Luftflotte 1 diente der deutschen Luftwaffe – für das technische Personal. Die Gebäude wurden in den Jahren 1934 bis 1935 unter strengster Geheimhaltung errichtet. Erster Leiter und Kommandeur der Schule war Kurt Student. Als die Fliegertechnische Schule 1940 nach Warschau verlegt wurde, zog die inzwischen in Berlin gegründete Höhere Fliegertechnische Schule ins Waldlager. Von 1945 bis 1992 wurde das Gelände von der Sowjetarmee genutzt.

Auf dem Gelände gab es eine Halle zur Flugzeugentwicklung mit eigenem Windkanal, wo miitärische, fliegertechnische Versuche gemacht worden sein sollen. Der Exerzierplatz in der Mitte des Geländes war zur Sowjetischer Zeit getrennt. Die dort stationierten Heerestruppen exerzierten getrennt von der Luftwaffe. Die linken Gebäude waren anthrazitfarbig und die rechten Gebäude gelb angestrichen, um die jeweiligen Armeezugehörigkeit zu unterstreichen.

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Ein Modell der Fliegertechnischen Schule steht seit dem 01. April 2012 im Maßstab 1:200 im Shelter Albrecht beziehungsweise der Bogendeckung Baer. Das originale Modell gilt seit 1945 als verschwunden. Anhand von alten Fotos und Luftbildern war es möglich, alles durch Ansichten nachzubauen.

Quellen: Märkische Allgemeine, Wikipedia

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Dokument erstellt am 30.10.2012
Letzte Änderung am 03.07.2014

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.