Hauptbaumaßnahmen im Spreepark Berlin gestartet

Berlin (pm/aw). Im November 2023 haben im Spreepark die Vorbereitungen für die Hauptbaumaßnahmen innerhalb des Parkgeländes begonnen. Nach dem erfolgreichen Abschluss zahlreicher Einzelmaßnahmen in den vergangenen Jahren, unter anderem zur Sicherung und Erschließung des Areals, die Fertigstellung des Schiffsanlegers und die Sanierung von Mero-Halle und Eierhäuschen sowie der Ausbau von Rad- und Fußwegenetz, erfolgt zwischen 2024 und 2026 die Realisierung der zentralen Bereiche des Spreeparks der Zukunft auf Grundlage des mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmten Konzeptes.

Zur Vorbereitung der in diesem Jahr startenden Hauptbaumaßnahmen werden zunächst bis ins Frühjahr weitere einzelne Relikte des ehemaligen Freizeitparks für die spätere Sanierung und Transformation eingelagert oder zurückgebaut, wie unter anderem das Tassen-Karussell oder das Englische Dorf. Baufällige Gebäude ohne Funktion und künftig nicht mehr benötigte befestigte Flächen werden abgerissen und entsiegelt. Das ehemalige Trafogebäude wird künftig ein zusätzlicher Veranstaltungsort im neuen Spreepark. Die ehemaligen Transformatorenräume und die Grundmauern bleiben erhalten und erinnern an den früheren Vergnügungspark, andere Teile werden zurückgebaut. Im Rahmen der Baumaßnahmen werden u. a. auch nicht standortgerechte Bäume entnommen, die durch rund 400 neue heimische Bäume im Spreepark ersetzt werden. Zudem sind im Bezirk Treptow-Köpenick in den nächsten drei Jahren zusätzlich ca. 450 neue Bäume geplant, unter anderem im angrenzenden Treptower Park. Diese Neupflanzungen werden standortgerecht und mit heimischen Baumarten durchgeführt, um das Artenspektrum des benachbarten Landschaftsschutzgebietes zu bereichern. Alle Maßnahmen im Spreepark sind mit den Naturschutzbehörden abgestimmt.

Während der Baumaßnahmen werden die Umgebung und die im Park vorhandenen ökologisch sensiblen Flächen vor möglichen Beschädigungen geschützt. Die erforderliche Baustraße nutzt vorhandene befestigte Flächen. Ausreichend Raum für die Koordination der Bauarbeiten schaffen zusätzlich aufgestellte, temporäre Container.

Dank eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts und einer permanenten ökologischen Planungs- und Baubegleitung verwandelt sich der Spreepark sensibel, effizient und ressourcenschonend. Als erster öffentlicher Park in Deutschland ist die Entwicklung des Spreeparks von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) platin-zertifiziert. Damit attestiert die DGNB dem Spreepark eine Vorbildrolle in puncto Nachhaltigkeit – von der Entwicklung und Planung über den Bau bis hin zum späteren Betrieb.