Hainichener Saatgut-Brache kommt im Sommer weg

Ehemalige Saatgut-Fabrik in Hainichen. Foto: rottenplaces Archivfoto.
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Hainichen (aw). Die Industrieruine der einstigen Saatgut an der August-Bebel-Straße in Hainichen (Mittelsachsen) könnte im Sommer abgerissen werden. Wie die „Freie Presse“ berichtet, gibt sich Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) optimistisch, dass man die Brache, die zuvor einer Berliner Liegenschaftsgesellschaft gehörte, über einen Nachlassverwalter für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro erwerben könne. Ob man dann jedoch eine Förderung bekäme, steht in den Sternen. Geschätzt werden die Kosten für die Beseitigung der Ruine mit etwa 1,2 bis 1,5 Millionen Euro. Eine Summe, die die Stadt ohne Fördergelder nicht stemmen kann.

Derzeit wartet man in Hainichen auf die Antwort aus dem Innenministerium. Sollte die Saatgut-Ruine entfernt werden können, möchte man die frei werdende Fläche erst einmal so belassen. Über eine mögliche Neunutzung könne dann später entschieden werden, so der Bürgermeister.

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