Gipsprofile werden restauriert

Stralsund (dsd/aw). Für Restaurierungsmaßnahmen an der St. Marienkirche in Stralsund stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zweckgebundener Spenden und der Lotterie GlücksSpirale weitere 24.890 Euro für konservatorische und restauratorische Arbeiten im Gewölbe der St. Marienkirche in Stralsund zur Verfügung. Insgesamt stellte die DSD für St. Marien seit 1993 in 20 Förderverträgen rund 1,2 Millionen Euro bereit.

St. Marien am Neuen Markt wird erstmalig 1298 erwähnt. In ihrer heutigen Form entstand sie zwischen 1384 und 1478 als dreischiffige eingewölbte Basilika mit Chorumgang und Kapellenkranz. Das Hauptschiff gehört mit 99 Meter Länge und 32,5 Meter Höhe zu den größten der norddeutschen Backsteingotikkirchen. Das imposante Westwerk mit seiner Turmhalle wurde 1417 begonnen. Der mächtige Westturm mit seinen flankierenden Treppentürmen und der barocken Haube von 1708 prägt die Stadtsilhouette. Die verlorengegangene reiche mittelalterliche Innenausstattung ersetzt heute eine Ausstattung aus der Barockzeit mit der prachtvollen Stellwagen-Orgel und den Kapellenschauwänden.

Von 1842 bis 1847 wurde der kreuzgewölbte hohe Chor durch Dienste und Maßwerk aus Gips in romantischer Neogotik verziert. Bei den jetzt anstehenden Restaurierungsarbeiten wird diese gefährdete Fassung denkmalpflegegerecht konserviert und restauriert.

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information unserer Leser*innen unredigiert übernehmen.

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