Gedenkstätte Heinersdorf-Welitsch

Foto: Wikimedia Commons/Dr. Eugen Lehle/CC BY-SA 3.0

Am 19. November 1989 wurde die Mauer geöffnet. Zum Gedenken wurde ein Teil der Mauer bewahrt und unter Denkmalschutz gestellt. Bürger setzten einen Gedenkstein und pflanzten zu Ehren Franz Josef Strauß eine Linde. Das Denkmal wurde am 18. November 1990 eingeweiht. In dem während der Wende erbauten Kontrollhäuschen wurde eine Gedenkstätte Ehemalige Grenze eingerichtet. Die Gedenkstätte wird von einem Förderverein von Bürgern aus den beiden Grenzorten Heinersdorf und Welitsch (Gemeinde Pressig) betreut.

Durch die Deutsche Teilung lag Heinersdorf an der Innerdeutschen Grenze im 500 Meter breiten „Schutzstreifen“. Eine der Berliner Mauer ähnliche Mauer aus Betonelementen wurde am südlichen Ortsrand errichtet. Die heutige Landesstraße in Richtung Jagdshof war die einzige Straßenverbindung aus Heinersdorf heraus, in Richtung Landesinnere gab es einen elektrischen Signalzaun, zwischen Jagdshof und Heinersdorf befand sich ein Kontrollpunkt. Durchlass wurde nur Anwohnern mit einem Vermerk im Personalausweis und Besuchern mit „Passierschein“ mit dem Eintrag Heinersdorf gewährt.

Gedenkstätte Heinersdorf-Welitsch
Förderverein Gedenkstätte Heinersdorf-Welitsch
Welitsch, 96332 Pressig
www.pressig.de

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