Friedland-Gedächtnisstätte

Wer heute die Autobahn 38 im Landkreis Göttingen nahe dem Drei-Länder-Eck mit Hessen und Thüringen entlangfährt, dessen Blick fällt auf ein besonderes Betonkonstrukt. Die Friedland-Gedächtnisstätte in Friedland ist ein Denkmal für die deutschen Heimatvertriebenen und Heimkehrer. Das aus vier 28 Meter hohen, stelenartigen Betonsegmenten bestehende Werk der Künstler Martin Bauer und Hans Wachter wurde 1966/67 als Heimkehrerdenkmal errichtet. Es entstand auf der Erhebung des Hagenbergs oberhalb der Ortschaft Friedland. Bauherr war der Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands, der auch als Initiator auftrat und 1964 eine erste Haus- und Straßensammlung von Spenden zur Errichtung des Denkmals organisiert hatte.

Erste Intentionen zur Errichtung einer solchen Gedenkstätte stammten von Konrad Adenauer, der auch am 15. Mai 1966 den Grundstein legte. Eingeweiht wurde das Denkmal am 15. Oktober 1967 vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Georg Diederichs.

Dokument-Information
Objekt ID: rp-037489
Kategorie: Museensafari
Bundesland: Niedersachsen
Standort: Am Schwarzen Bach, Friedland
Baujahr: 1966/67
Denkmalschutz: ja
Architekt: Martin Bauer/Hans Wachter
Objekt abgerissen: nein
Objekt erfasst: 06.05.2019
Objekt erstellt: 07.07.2019
Letzte Änderung: 07.07.2019
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Aufgrund der Anzahl der Gebäude und deren positive und/oder negative Veränderungen der Bausubstanz im Laufe der Zeit, stellen einzelne Abbildungen (häufig) nicht den derzeitigen Zustand dar. Die Reihenfolge der Bilder ist keine Zeitreihenfolge.

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