Fort C Minden

Das kleine, detachierte Fort C wurde als moderner, eigenständiger Teil der Mindener Bahnhofsbefestigung konzipiert. Die strategische Aufgabe des vorgelagerten Fort C bestand darin, eine Annäherung feindlicher Truppen an die südliche Kehlfront der Bahnhofsbefestigung zu verhindern. Das Fort C gilt als Musterbeispiel für die neupreußische Manier des Festungsbaues. Nach der preußischen Annexion des Königreichs Hannover im Jahre 1866 hatten die Festung Minden und somit die Forts ihre Daseinsberechtigung verloren und wurden 1873 aufgegeben. Die meisten Festungsanlagen wurden in den folgenden Jahren geschleift.

Von den drei Forts rund um den Bahnhof ist Fort C vollständig erhalten und darf als Musterbeispiel für die neupreußische Manier des Festungsbaus gelten. Es bewachte die Ausfahrt der Eisenbahn in Richtung Köln. Im Fort C befindet sich heute eine Außenstelle des Preußenmuseums. Zudem wird das Fort C von der 1. Bürgerkompanie des Mindener Bürgerbataillons im Rahmen des Mindener Freischießens als Kompaniequartier genutzt. Von den beiden anderen Forts sind nur noch die Reduits erhalten. Sie sicherten die Ausfahrten von Straßen und Eisenbahnen in Richtung Bremen, Hannover und Berlin. Sie werden heute als Büro- und Lagerräume genutzt.

Das Fort C ist der Öffentlichkeit nicht ständig zugängig.

Quellen: Wikipedia, Minden Marketing GmbH

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Dokument erstellt am 15.08.2017
Letzte Änderung am 15.08.2017

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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