Fördermittel für Sanierungsarbeiten an Kloster Speinshart

Kloster Speinshart. Foto: Joshuashearn/CC BY-SA 3.0

Speinshart (dsd/aw). Im vergangenen Jahr stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 40.000 Euro für die Restaurierung des historischen Haupt- und Hofportals von Kloster Speinshart (Oberpfalz) zur Verfügung. Nun besuchen Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der DSD, und Stefan Luger von Lotto Bayern Pater Benedikt Schuster, um sich bei einem Pressetermin vor Ort die Restaurierungsarbeiten erläutern zu lassen.

Die Klosteranlage von Speinshart, eine der bauhistorisch interessanten und künstlerisch bedeutendsten Bauten des deutschsprachigen Barock, als deren Baumeister die Gebrüder Dientzenhofer belegt sind, ist seit 1995 Förderprojekt der privaten Denkmalschutzstiftung. Für Restaurierungsmaßnahmen an dem über das Land hinaus bedeutsamen Baudenkmal von hohem geschichtlichem und künstlerischem Rang stellte sie bislang in zehn Verträgen rund eine Million Euro zur Verfügung.

Haupt- und Hofportal sind als das wichtigste Element der jeweiligen Fassade zu betrachten. Das Süd- bzw. Hofportal ist zur Gartenfassade hin ausgerichtet und im Wesentlichen ein mit Putz und Stuck aufgebautes Portal. Die Naturwerksteinarbeiten sind hier auf die wesentlichen Gestaltungselemente reduziert. Dagegen ist das West- bzw. Hauptportal der Klosterzugang an der Hauptfassade. Es weist aufwändige Sandsteingliederungselemente auf. Zudem sind hier Wappensteine mit bildnerischen Darstellungen gefasst.

Insgesamt ist die Klosteranlage nun nach zwanzig Jahren weitgehend erfolgreich wiederhergestellt. Zahlreiche Besucher suchen das Kloster auf und erfreuen sich an den Konzerten im Innenhof, der mit der wiederhergestellten Fassadengestaltung und der zurückhaltenden Freiraumgestaltung zu einem außerordentlich ansprechenden Raum geworden ist.

1 Kommentar

  1. Na das liest man doch gern !
    Erhaltung historischer Bauwerke sollte viel mehr gefördert werden , sei es durch Spenden oder aus Geldern wie Lotto – Einnahmen etc..
    Es freut mich besonders , dass wieder ein Gebäude für die Zukunft erhalten bliebt und Vandalismus ein „Fremdwort“ bleibt .
    Ich hoffe , es gibt noch viele Objekte die einmal durch die Stiftung Denkmalschutz gefördert werden sowie durch Spenden oder ähnliches nicht dem Verfall preisgegeben werden.
    rottenplaces kann ich nur ein großes Lob aussprechen für die Bemühungen rund um Bauwerke die mehr verdienen als abgerissen zu werden .
    Mit freundlichen Grüßen Ulf

    Technische Probleme machen es leider nicht möglich meine Homepage zu aktualisieren – Sorry!!
    Nach Lösungen wird gesucht !!!!

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