Flutgeschädigte Nohner Mühle wird wieder

Nohn (pm/aw). Für die Sanierung des Ostgiebels des Haupthauses der Mühle in Nohn stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank Spenden und Erträge der Lotterie GlücksSpirale 4.000 Euro zur Verfügung. Südwestlich von Nohn befindet sich die regional bedeutsame und kulturell und als Café genutzte Mühle. Die ehemalige Wassermühle liegt im Abachtal, unweit des bekannten Wasserfalles Dreimühlen. Von einem hochgeschichteten Kalkmergelfelsen flankiert, schließt sie das von der Ahr sich ausbreitende Tal ab. Ursprünglich stand hier nur die Mühle, während der Müller in Nohn wohnte, bis Johann Christoph Blumenthal im Jahre 1778 in das der Mühle angebaute Wohnhaus einzog. 200 Jahre lang bewohnte die Familie das Haus. Nach gründlicher Renovierung wurde die Mühle im Januar 1996 von der jetzigen Eigentümerin, Martha Reif-Kändler, erworben und wird seitdem als Seminarhaus und Cafe genutzt.

Bei der Mühle handelt es sich um einen Bruchsteinbau, der eine Getreidemühle mit Sägewerk birgt. Das Wohnhaus der Wassermühle wurde 1778 errichtet. Das Baujahr der eigentlichen Mühle liegt zeitlich davor, ist aber nicht genau bekannt.