Fenstersanierung des Anna-Forcke-Stifts wird gefördert

Anna-Forcke-Stift im Dornröschenschlaf im Jahr 2012. Foto: rottenplaces Archivfoto

Barsinghausen (dsd/aw). Für die Restaurierung aller Fensterelemente des Anna-Forcke-Stifts in Barsinghausen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr 75.000 Euro zur Verfügung. Das nach ihrer 1904 verstorbenen Oberin benannte Erholungsheim für Schwestern des Henriettenstifts Hannover wurde von dem Barsinghausener Politiker und Bauunternehmer August Voss wenige Minuten vom Ortszentrum entfernt, unweit des Naherholungsgebiets Deister an einen Wald grenzend erbaut und am 28. April 1908 eingeweiht. Die Anlage wurde bis 1991 genutzt, seither steht sie leer. Vor sechs Jahren entstand ein bislang nicht sanierter Brandschaden, der zu Folgeschäden durch eindringendes Wasser geführt hat.

Die Dachlandschaft des großen, zweistöckigen Walmdachbaus auf querrechteckigem Grundriss beleben Gauben und ein zentrales Zwerchhaus in der Achse des Haupteingangs. Eine Loggia im Erd- und ein Balkon im Obergeschoss sind zwischen seitliche Pavillons eingespannt. Während im Sockelbereich Naturstein verwendet wurde, verweisen die Putz- und Ziegelflächen sowie die fachwerkartigen Ziegelbänderungen auf den Stil der englischen Arts- & Craft-Architektur.

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