Fassade der Christuskirche wird saniert

Leverkusen (dsd/aw). Für die Fassadensanierung der evangelischen Christuskirche in Leverkusen im Bergischen Land stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 70.000 Euro zur Verfügung. Der Fördervertrag wurde an Dr. Renke Mottweiler von der Evangelischen Kirchengemeinde Leverkusen Wiesdorf überreicht. Bereits in den beiden vergangenen Jahren hatte die Stiftung die Sanierung der Fassade mit insgesamt 170.000 Euro unterstützt.

An zentraler Stelle im Leverkusener Stadtteil Wiesdorf liegt die Christuskirche, die von 1904 bis 1906 nach Plänen des Elberfelder Architekten Arno Fritsche als Predigtkirche errichtet wurde. Mit ihrer abwechslungsreichen Außengliederung durch glasierte und unglasierte Klinker prägt die repräsentative Kirche das Stadtbild. Spitzbogenöffnungen, Maßwerkfenster und reich gestaltete Treppengiebel gliedern die Fassaden. Der 47 Meter hohe Glockenturm hat eine spitze Haube und Eckwarten.

Der neogotische Bau wurde 1944 bei einem Luftangriff schwer beschädigt, die Inneneinrichtung zerstört. In den folgenden Jahren erfolgte der Wiederaufbau. Die letzte Instandsetzung des Äußeren erfolgte in den Jahren 1979 und 1980. 2016 stürzten Teilstücke der Fassade herunter. Dadurch zeigte sich, dass am Ziegelmauerwerk von Schiff und Turm massive Schäden aufgetreten waren. Aufgrund undichter Dachanschlüsse wurde das Wasser unkontrolliert gegen die Fassaden geleitet, die Fugen mit der Zeit ausgewaschen. Steinausbrüche und statische Schäden liegen ebenfalls vor.

2017 und 2018 sind bereits erste Arbeiten zur Fassadensanierung des Kirchenschiffs erfolgt. Nun wird ein weiterer Bauabschnitt durchgeführt. Neben dem Schiff des Gotteshauses wird der Turm restauriert. Die Fugen werden gereinigt und erneuert, Ziegel ausgetauscht und wieder fest verankert. Diese Sanierungsmaßnahmen sind zum Erhalt des Gotteshauses dringend notwendig. Die Christuskirche dient nicht nur als Gemeindekirche, hier findet auch ein Kulturprogramm mit Ausstellungen und Konzerten statt.

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information unserer Leser*innen unredigiert übernehmen.

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