Erkundungsrevier Grießbach von der Wismut sicher saniert

Der Zustand des Stolln Grießbach nach der Öffnung. Foto: Wismut GmbH

Drebach (pm/aw). Den Altstandort ehemaliges Erkundungsrevier Grießbach in Drebach hat die Wismut GmbH sicher verwahrt und die im August 2021 begonnenen Arbeiten vor Ort abgeschlossen. In dem sehr kleinen Erkundungsrevier der damaligen SAG Wismut aus den 1950er Jahren waren der Tiefschurf 112 und der Stolln Grießbach zu verwahren. Der Schurf 112 wies nur eine geringe Teufe auf und musste nach der Freilegung lediglich rückverfüllt werden. Im Stolln Grießbach erfolgte eine Aufwältigung und Beräumung im mundlochnahen Bereich, die Sicherung eines Hochbruches und die Sicherstellung einer dauerhaften Entwässerung. Das Stollenmundloch wurde nach den Arbeiten wieder mit einer Bruchsteinmauer verschlossen. Dabei wurde der Artenschutz berücksichtigt und die Mauer mit Öffnungen für Fledermäuse und Amphibien gebaut.

Im ehemaligen Erkundungsrevier Grießbach wurden ab 1950 die Schürfe 111 und 112 abgeteuft und der Stollen Grießbach von ca. 270 m Länge aufgefahren. Bauwürdige Uranerze wurden dabei nicht angetroffen. Die Sanierungsarbeiten in diesem Revier haben nun begonnen. Für die Sanierung des Schurf 112 und dem Stolln Grießbach wurde eine Planung erstellt und ein Bergsicherungsbetrieb für die Sanierung beauftragt. Die Arbeiten begannen Mitte August 2021 sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

In einem ersten kleineren Bauabschnitt wurde bereits Anfang 2020 die Tagesöffnung Schurf 111 inmitten eines geplanten Wohngebietes verfüllt, damit die Erschließung des Gebietes erfolgen konnte.