Einer auf Fototour …

… möchte ein Wochenende dazu nutzen, eine alte russische Militärliegenschaft zu erkunden und fotografisch zu dokumentieren, bevor die Abrissbirne ein Stück deutsche Geschichte vernichtet. Schon bei der Ankunft gerät er in das Visier eines „Freizeitwachmanns“. Doch da der Weg das Ziel ist, gelingen am ersten Tag die meisten, geplanten Fotografien – auch dank der örtlichen Wetterlage. Die Freude am zweiten Tag ist nur von kurzer Dauer, werden doch besagter „Wachmann“ und ein Feldjäger auf den Fotografen aufmerksam. Nach dem Verlassen des Geländes und einem kurzen Gespräch mit „hoch motivierten“ Ordnungshütern öffnen sich dann doch plötzlich alle Tore und Türen und es wird sogar eine Privatführung veranstaltet. Hier macht einfach der Ton die Musik, weiß Einer!

„Einer auf Fototour“ – dies sind kleine, satirische Abrechnungen mit den Vorkommnissen und Erfahrungen bei den Fototouren. Immer wieder kommt der Autor in merkwürdige Situationen, erlebt komische Zufälle, lernt kuriose Menschen kennen und vieles mehr. Dies und anderes schreibt er hier als „Einer auf Fototour“ nieder – lässt andere daran teilhaben. Alles natürlich mit einem Augenzwinkern, viel Ironie aber immer mit der nötigen Bodenhaftung. Doch wer ist „Einer“? Nun, eventuell kommt ja „Einer“ darauf …

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