Ein vielfältiges Wohngebiet für Venn

Mönchengladbach (aw). In Mönchengladbach-Venn entsteht auf einer 3,4 Hektar großen, aktuell landwirtschaftlich genutzten Fläche, ein neues vielfältiges Wohngebiet. Dazu hatte die Stadt gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft (EWMG) einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt. Das Ziel: Einen attraktiven Wohnstandort insbesondere für Familien mit Kindern schaffen, der sich ideal in die Landschaft und die bestehende Bebauung einfügt. Der Favorit der Wettbewerbsjury, der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Thomas Schüler Architekten und lohrberg stadtlandschaftsarchitektur, überzeugte auch in der Bezirksvertretung Nord.

Zahlreiche Grünflächen, vielfältige Bauformen und Orte für gemeinschaftliches Leben sowie ein Quartiersplatz als Eingangstor geben dem neuen Wohngebiet in Venn einen unverwechselbaren Charakter. „Der Siegerentwurf unterstützt den Anspruch unserer Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt, vielfältiges Wohnen innerhalb einer städtebaulichen Einheit zu schaffen. Die ökologischen Ideen, wie das zukunftsorientierte Regenwasserkonzept, eine autarke Energieversorgung des Quartiers oder die Integration eines Mobilitätspunktes zeigen, warum dieses Quartier im Fokus unserer Entwicklung liegt.

Grade hier bin ich auf die weitere Ausgestaltung und Diskussion gespannt“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Auch die Jury aus externen Fachplanern, Vertretern der Politik, der EWMG und der Stadtverwaltung lobt den Entwurf als ein harmonisches Ganzes bei einer Vielfalt möglicher Gebäudetypen. Alle drei Wohnbereiche sind gleich aufgebaut mit individuellen Einfamilienhäusern am Rand und verdichteten Hausgruppen im Inneren. Die Zufahrt erfolgt zentral vom Stationsweg, sodass die einzelnen Häuser und Wohnungen über verkehrsberuhigte Straßen angebunden werden können – ein Plus für die Lebensqualität.

Vom 17. Januar bis zum 1. Februar 2019 werden die Pläne und das Siegermodell im Foyer des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung (Rathaus Rheydt, Eingang „G“, 3. OG) ausgestellt.

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