Dokumentation „Geheimnisvolle Orte – Hitlers Linz“

Geheimnisvolle Orte, "Hitlers Linz", Film von Daniel und Jürgen Ast. Foto: rbb/Archiv der Stadt Linz

Am Montag (23.07.) wird eine neue Folge aus der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ mit dem Thema „Hitlers Linz“ um 23:30 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Die Dokumentation von Daniel und Jürgen Ast spiegelt Hitlers Pläne wieder, nach denen entlang der Donau eine politische Kulisse errichtet werden, mit einem riesigen Gau-Forum als Zentrum. Februar 1945: Die letzten Wochen im Leben des Adolf Hitler. Der „Führer“ hat sich in die Bunker und Keller der Neuen Reichskanzlei verkrochen. Momentaufnahmen: Hitler versonnen, abwesend, träumerisch. Der Diktator beim Betrachten des neuen Modells für die Umgestaltung seiner auserkorenen Patenstadt, seines Sehnsuchtsortes.

Entlang der Donau sollte beispielsweise ein Prachtboulevard für den „idealsten Bummel der Welt“, wie Hitler es formulierte, sollte entstehen. Ein Aushängeschild der „arischen“ Kultur und des neuen „tausendjährigen Reichs“, seine nationalsozialistische Musterstadt. Unübersehbare Spuren von Hitlers Plänen für Linz finden sich noch heute. Einige Vorhaben sind sogar fertiggestellt worden: die Nibelungenbrücke mit den Brückenkopfbauten, die „Hermann-Göring-Werke“ oder die „Hitler-Siedlungen“, die als Wohnbauten immer noch die Stadt prägen.

Die eigentliche monumentale Umgestaltung blieb den Linzern erspart. Der Film nähert sich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit überraschenden filmischen Mitteln „Hitlers Linz“ und seiner Geschichte. Selten gezeigte Amateuraufnahmen, Animationen und Archiventdeckungen. Fachhistoriker und Spezialisten bieten interessante Einsichten und Diskussionsstoff.

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