Dampfloks des LWL-Industriemuseums gehen nach Bochum

Die 37 Tonnen schwere Lok "Mevissen" beim Verladen auf der Zeche Zollern. Foto: LWL/Schütze

Dortmund (lwl/aw). Über 100 Tonnen Geschichte schickte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am vergangenen Dienstag (11.9.) vom LWL-Industriemuseum Zeche Zollern auf den Weg nach Bochum. Drei Dampfloks wurden per Schwerlasttransport zum Eisenbahnmuseum befördert. Sie nehmen dort an den Zechenbahntagen vom 15. bis 23. September teil. Die historischen Loks „Victor“, „Anna“ und „Mevissen“ wurden am auf dem Zechenplatz per Kran von den Gleisen auf die Transporter verladen, um in der Nacht auf die Reise zu gehen. Im Eisenbahnmuseum sind die Loks aus Dortmund Teil einer großen Zechenbahn-Ausstellung zum Ende des Steinkohlenbergbaus.

Die Lok Victor der gleichnamigen Hohenzollern-Type wurde 1908 gebaut und war ehemals bei der Firma Wuppermann in Düsseldorf im Einsatz. Die „Mevissen Nr. 4“ (Krupp 1953) hatte ihren Einsatzort auf den Zechen Hibernia (Gelsenkirchen) und Mevissen (Duisburg). „Anna 6“, gebaut 1940 von Krupp und mit 52 Tonnen die schwerste Fuhre, war früher für die Zechen Lothringen (Bochum) und die Grube Anna (Alsdorf) auf Schienen unterwegs. Sie wird an den Wochenenden 15./16. und 22./23. September auch in Bochum unter Dampf stehen und Fahrgäste auf dem Führerstand mitnehmen.

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