Dachstuhl der Dorfkirche wird saniert

Iven (dsd/aw). Für Zimmermannsarbeiten im Rahmen der Notsicherung des Dachstuhls über dem Schiff der Dorfkirche in Iven stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) über 15.000 Euro zur Verfügung. Die geplante hochnotwendige Maßnahme betrifft die statisch-konstruktive Sanierung der Gebinde der Holzbalkendecke, die Notsicherung des Dachstuhls, Zimmerer-, Dachdecker-, Maurer- und Putzarbeiten.

Die Kirche von Iven mit dem eingebundenen querrechteckigen Westturm ist ein langgestreckter Findlingsbau mit abgewalmtem Dach aus dem 17. Jahrhundert. Das Gotteshaus wurde auf den Fundamenten und Mauerresten einer mittelalterlichen Kirche errichtet. Die kleinen, hochgelegenen Fenster der Kirche schließen flache Bögen. An der Nord- und Südseite hat man sehr schlicht gehaltene Kapellen angebaut.

Den prächtigen Innenraum schließt eine ornamental bemalte Balkendecke aus dem 18. Jahrhundert. Zur Barockausstattung gehören hölzerne, barocke Emporeneinbauten aus dem 17. Jahrhundert, ein zweigeschossiger Altaraufbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit einer Gethsemane-Darstellung im Mittelteil, eine von einem Engel gestützte geschnitzte Kanzel von 1737 und eine steinerne Inschriftentafel für den 1738 gestorbenen Felix Friedrich von Flemming. Die Ausstattung sucht in dieser Form ihresgleichen in Mecklenburg-Vorpommern.

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