Burgruine Klingenstein in Blaustein erhält Fördermittel

Innenansicht der Nordwestseite des Torhauses. Foto: Dr. Eugen Lehle/CC BY-SA 3.0

Den Ort Klingenstein prägen vornehmlich das Schloss gleichen Namens und die den Herrensitz umgebenden Ruinen der Burg. Die Veste baute man vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts auf einem das mittlere Blautal beherrschenden Felsvorsprung. 1588 wurde die weitläufige Anlage aufgegeben und dem Verfall überlassen. Endgültig zerstört wurde sie dann 1630 im Zuge des Dreißigjährigen Krieges. Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete man in den nördlichen Ruinen der Burg den barocken Schlossneubau.

1860 gingen Schloss und Burgruine in den Besitz der Ulmer Apotheker- und Erfinderfamilie Leube über. Heute befinden sie sich im Eigentum der Leube-Stiftung, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten seit etlichen Jahren um den Erhalt des Schlosses und der Ruinen bemüht. Trotz einer kontinuierlichen Bauunterhaltung sind dringende Arbeiten an den Ruinen notwendig. Etliche Mauerkronen sind brüchig und drohen abzustürzen, desweiteren sind Risse am Mauerwerk des Schlosses festzustellen. Zunächst soll vordringlich die Ruinensicherung erfolgen.

An der Mauerwerkssanierung der Schalenturmruine der Mittelburg der Burgruine Klingenstein in Blaustein im Alb-Donau-Kreis beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Den Fördervertrag über 25.000 Euro erhält Hartmut Dieterich, Vorstandsvorsitzender der Leube-Stiftung Schloss Klingenstein in diesen Tagen. Möglich wurde die Förderung nicht zuletzt dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Denkmalschutzstiftung seit 1991 ist. (dsd)

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