Brandstiftung im Geisterhaus Billstedt

Am Sonntagabend (16. August) musste die Feuerwehr zum sogenannten, leerstehenden Geisterhaus an der Steinbeck in Billstedt zu einem Brand ausrücken. Unbekannte hatten brennendes Stroh ins Innere des Gebäudes geworfen. Die Wehrleute hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Im letzten jahr war das Gbeäude schon einmal in den Schlagzeilen. Die Hamburger Morgenpost berichtete über einen „Ort des Todes“. Zwei Menschen starben hier, eine junge Frau wurde auf dem Gelände vergewaltigt. Seit eineinhalb Jahren steht das Gebäude leer. In den Zimmern ging bei Anruch der Dunkelheit wie von Gisterhand die Lichter an. Grund: Die Zeitschaltuhr. Wegen fehlender Erben war das Haus samt Grundstück an das Liegenschaftsamt der Stadt gefallen. Warum es bis heute leer steht, ist unklar. (aw)

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