Baustart auf der Continental-Brache in Limmer

Alter Wasserturm auf dem Conti-Areal. Foto: rottenplaces Archivfoto.

Limmer (aw). Die Pläne für die Wasserstadt Limmer sollen jetzt in die Realität umgesetzt werden. Auf der neuen 23 Hektar großen Wohninsel sollen bis zu 3.500 Menschen eine neue Heimat finden, 15 Jahre wird hier gebaut. Noch länger dauerte die Planung für dieses Megaprojekt (17 Jahre), für das rund 1 Milliarde Euro in die Hand genommen werden soll. Entstehen soll ein Mix aus Reihenhäusern, Industriedenkmälern und Natur. Jetzt wurde der erste Spatenstich ausgeführt, mit dabei: Investor Günter Papenburg. Der blickt nach einer zähen Zusammenarbeit – wie er selber sagt – nun optimistisch in die Zukunft.

Um diesen Spatenstich ausführen zu können, kam es immer wieder zu Verzögerungen. Da gab es die zahlreichen und langwierigen Diskussionen um die Baudichte und mehrere Hunderttausend Kubikmeter verseuchter Erde musste ausgetauscht werden. Nach mehreren Planungen einigte man sich auf 1.800 Wohnungen für 3.500 Menschen. Im ersten Bauabschnitt werden innerhalb von vier Jahren 515 Wohnungen, 40 Reihenhäuser, eine Kita, Gastronomie und ein Supermarkt entstehen. Ob alle historischen Gebäude aufgrund ihrer Belastung aus früheren Conti-Zeiten stehen bleiben können, ist noch unklar.

Eine Sanierung erfährt der Wasserturm mit dem markanten „Conti“-Schriftzug auf dem Rundbehälter. Derzeit eingerüstet soll die Landmarke bald in neuem Glanz erstrahlen.

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