Bahnhof Reinhardsbrunn kommt weg

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Friedrichroda (aw). Am Bahnhof Reinhardsbrunn (Landkreis Gotha) haben in der vergangenen Woche die Abbrucharbeiten begonnen. Entfernt werden sollen nach Angaben von Bürgermeister Thomas Klöppel (parteilos) die Toilettenanlage, Garagen und ein Bungalow. Im Anschluss sollen Sicherungsarbeiten ausgeführt werden. Dafür hat das Landesamt für Denkmalschutz zweimal 75.000 Euro zur Sicherung und Sanierung des Fürstenpavillons in Aussicht gestellt. 2015 hatte die Stadt das Gebäude bei einer Auktion erworben. Für den Fürstenpavillon könnte man sich einen Trinkbrunnen vorstellen, berichtet die „Thüringer Allgemeine“, was mit dem Bahnhof geschehen soll, ist noch unklar. Ein Mehrzwecksaal für Ausstellungen, Versammlungen und mehr wäre wünschenswert. Für den Ausbau des Bahnhofs rechnet man mit mehreren Jahren. Denn derzeit fehlen verschiedenste Konzepte.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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