Bahnhof Großpostwitz

Der Bahnhof Großpostwitz besteht seit der Eröffnung der Bahnstrecke Bautzen-Bad Schandau im November 1877. Das Empfangsgebäude entspricht weiteren derartigen Bauten, die an der Süd-Lausitzer Bahn errichtet wurden. Die Bahnhofsanlage mit fünf parallelen Gleisen gleicht der in Schirgiswalde. Mit dem Bau der Strecke Großpostwitz-Cunewalde 1889/90 entstand auf der Nordseite ein Lokschuppen für die Lokomotiven der Sekundärbahn. Der Streckenabzweig selbst wurde wegen Platzmangels außerhalb des Bahnhofes auf freier Strecke eingerichtet (Abzw Großpostwitz).

Seit etwa 1890 befand sich im Bahnhofsbereich die Anschlussbahn einer Dampfziegelei, die zuletzt vom GHG Haushaltwaren genutzt wurde. Seit der Stilllegung der Strecke Großpostwitz–Löbau am 15. August 1998 und der Strecke Bautzen-Bad Schandau am 16. Juni 2007 findet in Großpostwitz kein Zugverkehr mehr statt.

Das 1877 errichtete Empfangsgebäude wurde bis 2004 genutzt, seit 2011 befindet es sich im Besitz der Gemeinde. Es ist ein Kulturdenkmal nach dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen. Im Mai 2018 brannte ein leerstehendes Stellwerk aus.

Quelle: Wikipedia

Dokument-Information
Objekt ID: rp-036521
Kategorie: Bahnanlagen
Bundesland: Sachsen
Standort: keine Angabe
Baujahr: 1876/77
Denkmalschutz: ja
Bauherr: keine Angabe
Objekt erfasst: 29.07.2018
Objekt erstellt: 10.04.2019
Letzte Änderung: 10.04.2019
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Aufgrund der Anzahl der Gebäude und deren positive und/oder negative Veränderungen der Bausubstanz im Laufe der Zeit, stellen einzelne Abbildungen (häufig) nicht den derzeitigen Zustand dar. Die Reihenfolge der Bilder ist keine Zeitreihenfolge.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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