Ausstellung „lost places“ von Soraya Poosch

Ausstellung „lost places“ im im Kreuztaler Kulturbahnhof. Foto: Soraya Poosch

Kreuztal (aw). Seit dem 14. September und noch bis zum 24. November läuft im Kreuztaler Kulturbahnhof im Rahmen des 37. Szenenwechsels die Ausstellung „lost places“ der Malerin Soraya Poosch. Die 9 ausgestellten, realistisch-gegenständlichen Bilder der Künstlerin zeigen Interieurs und Exterieurs, die uns in ähnlicher Form aus dem alltäglichen Leben bekannt vorkommen und doch auf ihre ganz persönliche Art und Weise malerisch umgesetzt werden. In der Regel werden solchen Orten im wahren Leben keine besondere Bedeutungen beigemessen – außer dass sie einem Passanten oftmals ein unbehagliches Gefühl vermitteln.

Poosch greift diese präsenten Situationen auf, ohne ihnen eine voreingenommene Stimmung zu verleihen. Während des Malprozesses entstehen leere, klare und reine Schauplätze, die sie zum Werksende hin mit Graffitis schmückt. Die Malerin wählt Perspektiven, die Räume öffnen und ein „Eintauchen“ in das Bild ermöglichen. Lost Places können durch den Betrachter wiederentdeckt und begangen werden.

Soraya Poosch „lost places“
Kulturbahnhof Kreuztal
28. September – 24. November
Bahnhofstraße 11 – 57223 Kreuztal
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sa.: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
www.kulturbahnhof-kreuztal.de

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.