Atombunker in 3D erlebbar

Köln (aw). Führungen im ehemaligen Atombunker in der U-Bahn-Station Kalk Post sind beliebt wie nie und schnell ausgebucht. Nach Angaben des Vereins „Dokumentationsstätte Kalter Krieg“ sind alle Termine bis Ende des Jahres ausgebucht. Um alle Interessenten zu „befriedigen“, kann die 2.500 Quadratmeter große Anlage aus dem Jahr 1979, die zu aktiven Zeiten etwa 2.400 Menschen Schutz gewähren sollte, nun dreidimensional erkundet werden. Per Mausklick kann der Nutzer alle Ebenen bequem am Computer besichtigen. Realisiert hat diesen 3D-Rundgang die Firma Domstadt.tv, die Unternehmens- und Imagefilme produziert. Die Technik stellte der Kölner Immobilienmakler Roland Kampmeyer zur Verfügung. Dem Verein entstanden keine Kosten. Dieser hatte die seit vielen Jahren verschlossenen Versorgungsanlagen in der Zwischenebene der Haltestelle erstmals 2016 zugänglich gemacht. Der 3-D-Rundgang ist ist unter der Adresse www.domstadt.tv/atombunker und unter www.do-kk.de abrufbar.

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