Architekt über Abbruch des Hermes-Hochhauses entsetzt

Hamburg (aw). Das ab 1977 für den Kreditversicherer erbaute Hermes-Hochhaus in Hamburg-Ottensen (Bezirk Altona) mit seinen 23 Etagen soll abgerissen werden. Im Anschluss sollen 450 neue Wohnungen entstehen. Architekt Heinrich-Holger-Kläschen plante damals als Juniorpartner im Büro Felixmüller und Partner an dem Koloss mit und ist entsetzt über die Pläne mit seiner „Landmarke“. Für Kläschen ist das Gebäude eines der wichtigsten Bauten des Büros gewesen. Der Architekt glaubt nicht an die Unwirtschaftlichkeit des Hermes-Komplexes, für den das Uno-Gebäude in Wien als Vorlage galt. Kläschen hätte sich ein wenig mehr Respekt vor der Architekten-Leistung gewünscht. (aw)

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