Altmetall-Diebstahl in Teppichfabrik

Geesthacht (aw). In Sachen Verkaufsverhandlungen um die ehemalige, 2016 geschlossene Teppichfabrik an der Düneberger Straße in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) gibt es einen herben Rückschlag. Nachdem Altmetalldiebe mit einem Baustellenfahrzeug Bäume zur Seite geschoben und große Löcher in eine Fassade gerissen hatten, um Heizkessel und Transformatoren sowie Versorgungsleitungen abzutransportieren, liegen alle Gespräche mit dem Investor auf Eis. Zur gleichen Zeit war ein holländisches Unternehmen mit Entkernungsarbeiten beauftragt. Ob dieses mit der tagelangen, illegalen „Räumungsaktion“ zu tun hat, klärt die Kriminalpolizei.

2015 hatte das Landesamt für Denkmalpflege mehrere Hallen schützen lassen. Der Investor befürchtet nun, aufgrund des Denkmalschutzes verpflichtet zu sein, den Ursprungszustand wieder herstellen zu müssen. Dies verneint die Denkmalbehörde. Jetzt soll von der Behörde erst einmal eine Ortsbegehung stattfinden.