Abrissarbeiten für das Neuhof-Quartier in Mönchengladbach

Luftbildaufnahme vom Gelände in Mönchengladbach. Foto: DORNIEDEN Generalbau GmbH
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Mönchengladbach (aw). In unmittelbarer Nähe zum Kühlen-Quartier zwischen Schwogen- und Neuhofstraße haben auf dem ehemaligen Gelände des Bekleidungsunternehmens Edler von F. die Abrissarbeiten der alten Produktions- und Lagerhallen begonnen, um Platz für das „Neuhof-Quartier“ zu schaffen. Die DORNIEDEN Generalbau GmbH wird hier als neuer Grundstückseigentümer nach Entwürfen von Hartmann Architekten voraussichtlich 130 Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage mit rund 130 Stellplätzen errichten.

Die Abrissarbeiten werden etwa drei Monate in Anspruch nehmen, Vertriebsstart wird voraussichtlich im Spätsommer 2017 sein. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant, die Fertigstellung Ende 2019. Auf dem rund 6.500 Quadratmeter großen Gelände wird der Projektentwickler 10 Häuser errichten, vier davon als freistehende Häuser im Hofbereich und je drei im Bereich Schwogen- und Neuhofstraße als geschlossene Blockrandbebauung. Geplant sind Wohnungsgrößen von 50 bis 100 Quadratmetern. „Die Stadt betont im Rahmen ihrer Stadtentwicklungsstrategie MG+ das Wachstum in Qualität und fokussiert verstärkt die Wohnbebauung. Das Neuhof-Quartier in zentraler Lage generiert dieses Wachstum und schafft den dringend benötigten Wohnraum in der Innenstadt“, betont Geschäftsführer Martin Dornieden.

Mit Wohnquartieren in dieser Größenordnung hat der Projektentwickler Erfahrung: In Köln entstehen derzeit im PARK LINNÉ auf einem 5,3 Hektar großen Gelände 450 Wohneinheiten, am Hürther Bogen in Hürth wurde ein Projekt mit annähernd 120 Wohnungen und Stadthäusern fertiggestellt. In Düsseldorf laufen derzeit die Planungen für ein Wohnquartier an der Ulmer Höh’ mit rund 200 Wohneinheiten.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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