9. Ausgabe des rottenplaces Magazins ist da

Herzlich willkommen zur 9. Ausgabe des rottenplaces Magazins. Vorab: Es geht voran. Wir haben die Uhren auf Sommerzeit (MESZ) umgestellt, die Tage werden länger – zumindest gefühlt. Mehr Zeit, für die wesentlichen Dinge im Leben, ausgedehnte Touren können nun endlich realisiert werden. Obwohl, die Meisten von uns haben bereits zum Jahreswechsel und in der dunklen Jahreszeit einige ausgedehnte Touren unternommen. Ob Schnee oder Eis, es gibt eigentlich keine Ruhe- oder Winterpause. Denn die Tage für unzählbar viele Objekte sind gezählt. Auch wenn Petrus häufig kein Erbarmen mit uns Fotografen zeigt, moderne Foto-Technologien unterstützen uns konsequent und professionell bei der Dokumentation – witterungsunabhänig.

In dieser Ausgabe liegt der Fokus zum ersten Mal nicht auf den fotografischen Präsentationen der Lost Places. Es gab und gibt viele Geschehnisse, Neuigkeiten und Meldungen, die uns in der Redaktion seit dem Jahreswechsel bewegt haben. Hauptsächlich ist es der Umgang mit denkmalgeschützter Substanz. Da wären zum einen die negativen Meldungen rund um die Schlösser Reinhardsbrunn und Hummelshain – aber auch positive, nämlich die der Realisierung des Baumwipfelpfades in den Beelitz-Heilstätten. Themen, mit denen wir uns im Detail für diese Ausgabe beschäftigt haben.

Gutes und weniger Gutes liegen im Leben oft nahe beieinander. Während die Premiere der urbEXPO in Leipzig wegen fehlender Sicherheitsvorgaben verschoben werden musste – einen ausführlichen Artikel dazu lesen Sie im Innenteil – kündigte der Leipziger Regisseur und Filmemacher Enno Seifried eine neue Dokumentation aus der Reihe „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ an. Zwei Jahre war Seifried mit seinem Filmteam im Harz unterwegs und zeigt sein neues Werk Ende Mai im so genannten Goethesaal der Baumannshöhle in Rübeland, mitten im Harz. Finanziert wurde das Projekt erneut über das Crowdfunding.

Natürlich finden Sie in dieser Ausgabe noch mehr ausführliche Berichte, Neuvorstellungen, Artikel, Interviews und auch – aus unserer Sicht – faszinierende Ruinen. Blättern Sie sich einmal in Ruhe durch dieses Magazin. Wenn Ihnen das rottenplaces Magazin gefällt, dann denken Sie doch einmal an eine Printausgabe – diese wird speziell für Sie gedruckt. In jeder Ausgabe steckt viel Herzblut, Recherche und Arbeit. Jede Seite ist handwerklich durchdacht erstellt und layoutet – kein Baukasten, keine Lösung von der Stange.

Viel Spaß und Freunde mit der neuen Ausgabe.

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André Winternitz, Jahrgang 1977, ist freier Journalist und Redakteur, lebt und arbeitet in Schloß Holte-Stukenbrock. Neben der Verantwortung für das Onlinemagazin rottenplaces.de und das vierteljährlich erscheinende "rottenplaces Magazin" schreibt er für verschiedene, überregionale Medien. Winternitz macht sich stark für die Akzeptanz verlassener Bauwerke, den Denkmalschutz und die Industriekultur.

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