2,5 Millionen zur Sanierung des Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen. Foto: Thomas Machoczek

Oberhausen (aw). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird die in den kommenden Jahren dringend anstehende Sanierung des Gasometer Oberhausen mit 2,5 Millionen Euro unterstützen. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, verkündete die frohe Botschaft. „Der Gasometer Oberhausen ist ein herausragendes Denkmal, dessen Bedeutung und Attraktivität weit über das Land Nordrhein-Westfalen hinausreicht. Wir freuen uns daher sehr, hiermit einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Sicherung dieses außergewöhnlichen Gebäudes beitragen zu können.“, so Ministerin Scharrenbach bei einem Besuch vor Ort, bei dem sie die schriftliche Zusage überreichte.

Mit seinen fast 90 Jahren ist der Gasometer Oberhausen eines der Wahrzeichen des Ruhrgebiets – und leidet unter altersgemäßen Problemen: An der Außenhaut nagt der Rost, die Decke braucht einen neuen Anstrich (wir berichteten). Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH: „Die Standfestigkeit ist natürlich gewährleistet – aber eine Sanierung ist dringend fällig. Mit der Entscheidung des Landes ist die Finanzierung nun gesichert. Dafür meinen herzlichen Dank“.

Seit zwei Jahren bemüht sich die Gasometer Oberhausen GmbH darum, die nötigen Gelder in der kalkulierten Höhe von rund 14,5 Millionen EUR zusammenzubringen. Bereits Anfang Juli stand nach der Entscheidung des Bundestages über den kommenden Haushalt fest: Im Kulturetat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, sind bis zu 7,25 Millionen Euro für die Sanierung und Instandsetzung des Gasometers in Oberhausen vorgesehen. Damit kann die Bundesregierung im Europäischen Kulturerbejahr 2018 eine nachhaltige Investition in die kulturelle Substanz dieses bedeutenden Industriedenkmals von nationaler Bedeutung sicherstellen.

Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, sprach bei dieser Gelegenheit den Beteiligten in Bund und Land seinen Dank für das parteiübergreifende Eintreten für den Gasometer Oberhausen aus. Der Regionalverband Ruhr hatte bereits im vergangenen Jahr Zuschüsse für Instandhaltungen in Höhe von insgesamt 4,4 Millionen EUR zugesagt. Die Planungen für die anstehende Sanierung sind bereits angelaufen, so dass die Sanierung nach derzeitigem Stand voraussichtlich 2020 umgesetzt werden kann.

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