25. Ausgabe des rottenplaces Magazins erschienen

Die ersten warmen Tage haben wir genossen, die Uhren sind auf Sommerzeit umgestellt. 2021 soll nach einem Beschluss des Europäischen Parlaments damit Schluss sein. Wir werden sehen, welche finale Einstellung (Sommerzeit oder Winterzeit) wir über uns ergehen lassen müssen. Gleichzeitig denken wir, wenn es um Europa geht, unweigerlich an die katastrophalen Geschehnisse im britischen Parlament. Kaum ein Thema beschäftigt derzeit die Europäer so wie der „Brexit“. Was wird nur aus dem Vereinigten Königreich? Doch bevor wir komplett in Missmut verfallen, wollen wir Sie lieber ablenken, und zwar positiv.

Die neue 25. Ausgabe des rottenplaces Magazins ist erschienen. Wir haben bewusst wieder nicht den 1. April für die Veröffentlichung gewählt, um alle Irritationen bereits im Vorfeld zu vermeiden. Die neue Ausgabe ist wie gewohnt mit lesenswerten Beiträgen gefüllt. Diesmal präsentieren wir Ihnen im Rahmen unserer Museensafari die Energiefabrik Knappenrode. Ein wunderbares, imposantes Relikt der Arbeit, das beispielhaft erhalten wurde und die Tore für die Besucher öffnet. Und da wir gerade beim Thema „Beispielhaft“ sind: für unser Ressort „Nachgefragt“ haben wir mit dem ersten Vorsitzenden des „Fördervereins Schloss Hummelshain e.V.“ über die unermüdliche Arbeit rund um den Erhalt des Neuen Jagdschlosses Hummelshain gesprochen.

Im vergangenen Quartal ist wieder eine Menge geschehen – darüber möchten wir Sie natürlich informieren. Bundesweit in die Medien hatte es Ende des letzten Jahres, anfang des neuen Jahres die ehemalige Adenauer-Villa geschafft. Neben erfolglosen Versuchen, die historische Immobilie über ein beliebtes Online-Auktionshaus zu verramschen, wechselte Selbiges bei einer amtlichen Auktion für 35.000 Euro den Besitzer. Über einen großen Skandal beim Thema Denkmalschutz berichten wir in dieser Ausgabe. In Hamburg sollen die geschützten City-Hof Hochhäuser abgerissen werden, entgegen allen Widerständen.

Wir blicken zurück auf die grandiose Sprengung des ehemaligen Kraftwerks Knepper im Februar. Hier sind bei einer Dreifach-Sprengung neben dem Kesselhaus auch der Kühlturm und der Kamin gefallen – alles nach Angaben des Sprengexperten „wie bei einem Ballett“. Beim Thema Rückbau geht der Blick auch Richtung Leipzig, wo ein Investor aus der ehemaligen Sternburg Brauerei ein Wohnquartier schaffen möchte. Hier wurden über die Jahre diverse, planlose Rückbauarbeiten ausgeführt und haben für eine tiefe Narbe in der einstigen Substanz gesorgt. Denkmalschützer haben in der Lausitz beim „Blauen Wunder“ einen eher sporadischen Erfolg erzielt. Die umliegenden Gemeinden wollen den ehemaligen Braunkohlebagger sprengen und wollen dies auch – wenn notwendig – mit gerichtlichem Beistand umsetzen.

Natürlich stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe auch wieder einige, akut durch den Verfall bedrohte „Lost Places“ vor. Ergänzt werden diese durch entsprechende Beiträge zum Thema.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser neuen Ausgabe unseres Magazins.

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