2017: Denkmalstiftung möchte 390 Denkmäler fördern

Schinkelkirche in Joachimsthal. Foto: Beatrix Spreng
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Bonn (aw/dsd). Im Laufe des Jahres 2017 wird die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mindestens 390 Denkmäler finanziell fördern. Zu diesem Ergebnis kommt die Wissenschaftliche Kommission der DSD auf ihrer diesjährigen Sitzung in Bonn. Das ehrenamtlich tagende Gremium besteht derzeit aus sieben Fachleuten aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstwissenschaften. Die Zahl der geförderten Projekte der DSD hängt wie in jedem Jahr von der Höhe der eingeworbenen Spenden, der tatsächlichen Erträge der treuhänderischen Stiftungen der DSD und der Zweckerträgnisse der Lotterie GlücksSpirale ab, deren Destinatär die Denkmalstiftung ist. In den Vorjahren konnten so rund 450 Denkmale unterstützt werden.

Die Stiftung plant in diesem Jahr alleine über 20 Denkmäler in Baden-Württemberg finanziell zu fördern. Neben 40 geschützten Bauten in Bayern sollen in Berlin 10 Bauten gefördert werden, in Brandenburg 30, in Bremen 2, in Hamburg 3, in Hessen 10, in Mecklenburg-Vorpommern 30, in Niedersachsen 40, in Nordrhein-Westfalen 40, in Rheinland-Pfalz 10, im Saarland 5, in Sachsen 20, in Sachsen-Anhalt 30, in Schleswig-Holstein 20 und in Thüringen 20 Denkmäler.

Vorbildliches Engagement der DSD

In den vergangenen 30 Jahren konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit rund 570 Millionen Euro für über 5.000 Denkmäler zur Verfügung stellen. Die Stiftung hat sich in diesen Jahrzehnten mit ihren rund 200.000 Förderern zur wohl größten Privatinitiative in der Denkmalpflege in Deutschland entwickelt. Eine Förderung durch die DSD ist immer auch eine Anerkennung des oft beispielhaften Bemühens der Eigentümer, Fördervereine, Kommunen und Kirchengemeinden um ihr Denkmal.

Weitere Informationen zu den Förderungen in den Bundesländern finden Sie unter www.denkmalschutz.de

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