17 Hektar Bauland in Nienberge gesichert

Münster (sms). Mehr Wohnraum für alle Einkommensklassen: Der Stadt ist ein weiterer Flächenerwerb gelungen, der Münsters nachgefragten Bau- und Wohnungsmarkt entlasten soll. „Unter Dach und Fach ist der Ankauf von 17 Hektar Fläche in Nienberge“, freut sich Matthias Peck, Beigeordneter für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit, über den Vertragsabschluss. „Unweit der Feldstiege werden wir einen großen Teil des Areals gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu einem lebenswerten Baugebiet entwickeln“, kündigt der Stadtrat an.

Mit dem Flächenerwerb setzen die Immobilienfachleute der Stadt ihre Offensive auf dem angespannten Grundstücksmarkt fort. So bleibt der weitaus größte Teil des Areals im Nordwesten des Stadtteils für den Wohnungsbau reserviert. Und das ausdrücklich zu familienfreundlichen Konditionen und für den sozialen Wohnungsbau. Auch für gemeinschaftliche Wohnformen sollen Grundstücke ausgewiesen werden. Für die Vergabe greifen die Richtlinien der Sozialgerechten Bodennutzung Münster (SoBoMü); der Verkauf der Grundstücke erfolgt nach sozialen Kriterien.

Ende Februar startet mit einem Auftaktforum das Entwicklungskonzept für Nienberge und Nienberge-Häger, bei dem die Stadtplanung gemeinsam mit den Menschen im Stadtteil einen Rahmen für die Herausforderungen der Zukunft schafft (26. Februar, 18 Uhr, Kulturforum Nienberge). Neben den Qualitäten und Potentialen von Verkehr und Mobilität, Umwelt, Freizeit oder Kultur geht es auch um die Perspektiven der Wohnbauflächen an der Feldstiege.

Bis zum 1. Spatenstich dort, wird es noch einige Jahre dauern. Gleichwohl betreibt die Stadt weiterhin aktiv Vorsorge, um langfristig Flächen für die Wohnbaulandentwicklung auch im Außenbereich zu sichern. Schon in nächster Zeit sind weitere Ankäufe im Stadtgebiet durch das Amt für Immobilienmanagement geplant.

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