15-Jähriger stürzt durch Dach in Papierfabrik

Foto: pixelio.de/Maren Beßler
Symbolfoto. Foto: pixelio.de/Maren Beßler

Düsseldorf (aw/ots). Gerade erst hatte die Düsseldorfer Feuerwehr die massiven Einsätze in der ehemaligen Papierfabrik Hermes beklagt und vor folgenschweren Unfällen gewarnt (wir berichteten), da ging am heutigen Montagnachmittag um 14.46 Uhr ein Notruf in der Zentrale ein. Demnach sei eine Person durch ein Loch in einer Decke einer Fabrikhalle auf dem ruinösen Areal gestürzt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war zunächst keine Kontaktperson erkennbar. Sofort machten sich die Retter auf dem großen, unwegsamen Gelände auf die Suche nach der verunfallten Person.

Kurze Zeit später entdeckten die Einsatzkräfte die Unglücksstelle, hier hielt sich auch der Meldende auf. Diese befand sich im ersten Obergeschoß einer Fabrikhalle. Von dort aus konnten die Einsatzkräfte den bewusstlosen Jugendlichen etwa 10 Meter tiefer auf dem Hallenboden liegen sehen. Umgehend koordinierte der Einsatzleiter seine Kräfte zu der Örtlichkeit in die darunterliegende Halle. Um zu der Person zu gelangen, musste von außen ein massives Hallentor aufgebrochen werden. Der städtische Rettungsdienst übernahm sofort die Versorgung des 15-Jährigen, der nicht ansprechbar auf dem harten Hallenboden lag.

Sobald die Transportfähigkeit hergestellt war, konnte der Jugendliche mit Notarztbegleitung in die Uniklinik transportiert werden. Lebensgefahr kann zum Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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