125.000 Euro für Innenstadt-Entwicklung

Mendig (pm). Innenminister Roger Lewentz hat der Stadt Mendig im Landkreis Mayen-Koblenz Mittel der Städtebauförderung bewilligt. Die Stadt erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ weitere 125.000 Euro zur Fortführung der laufenden Entwicklung der Innenstadt. Land und Bund unterstützen seit 2013 die Entwicklung im Fördergebiet „Innenstadt“ in Mendig und haben seither über 1,6 Millionen Euro bereitgestellt. „Wir fördern in Rheinland-Pfalz mit Städtebaumitteln nicht nur die Oberzentren, sondern bewusst auch den ländlichen Raum, da viele Städte in der Fläche wichtige Mittelpunkte ihrer Versorgungsbereiche sind. Indem wir die Städtebauförderung in Rheinland-Pfalz so einsetzen, dass sowohl große Städte, als auch ländlichere Regionen profitieren, stärken wir insgesamt“, betonte Innenminister Lewentz.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Innenstadt“ mitfinanzieren. „Mendig plant, die Mittel hauptsächlich für private Modernisierungsmaßnahmen, für die Freilegung von Grundstücken, den Erwerb von Immobilien und die Umgestaltung des Hospitalplatzes einzusetzen. Die Maßnahmen stärken die Innenstadt und entwickeln sie im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig weiter“, so Lewentz. Das Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument zur Entwicklung ländlicher Zentren, damit sie als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge und in ihrer zentralörtlichen Funktion auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.

Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so Minister Lewentz. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Programmjahr 2019 können in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro von der Förderung im Rahmen der Städtebauförderung.

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